mit 60 Personen auf 7 Yachten unterwegs !!
Die Anreise über Berlin Tegel und Palma war der Anfang zu einem Trip in etwas vollkommen Neues. Acht Personen waren noch nie auf einem Segelboot nur Rolf und ich hatten schon mal eines gesehen. Aber unser Ausflugsdampfer sollte sich noch entwickeln. Übernahme und Aufteilung der Kojen ging zügig voran und so konnte zum einkaufen abgelegt werden. Das schönste am Einkauf ist das Bier danach. So kam es, das wir in einer kleinen gemütlichen Pinte hingen blieben und schon einmal die Köpfe zusammen stecken konnten. Denn, keinen kante vor dem Törn einen anderen. Super wie jetzt schon die Stimmung war und sie blieb es auch bis auf ein paar Minuten der Besinnung und inneren Auskehr. Die erste Nacht und das Ablegen danach waren neue Eindrücke die erst einmal der Körper verkraften musste. Mit leichter Briese und Motor ging es hinaus in die Bucht von Palma um vor dem Ballermann erstenmal zu stoppen und die neu gekauften Angeln zu testen. Angeln=Köder baden – oder der klägliche Versuch den Speisezettel ein wenig zu beleben. Hinzu kam, das wir leicht vor der Dünung trieben und dies noch so schnell, da hätten wir schon einen schlafenden Fisch zufällig mit dem Hacken Aufpickseen müssen den jeder Versuch eines Fisches, diesen zu bekommen musste bei allem guten Wünschen in die Schuppen gehen. Selbst ein abgerichteter Fisch hätte große Schwierigkeiten gehabt uns zu folgen. Kurzum die Speisekate blieb weiß und unsere Yacht wurde nicht zu einer Fischräucherkammer umgerüstet. Segel hoch und bei leicht einsetzendem Wind raus ins Blaue. TOP 1>unser Funkgerät verabschiedete sich leise aber für immer. Keine Verbindung zum Hafen und den anderen Yachten. Ein Umstand, der mich schon ein wenig beunruhigte, denn sollten wir Hilfe irgendeiner Art benötigen, wo und wie? Es blieb für mich nur das Handy um über den Umweg Deutschland eine Verbindung zu einer unserer Yachten herzustellen. Als Treff kam der Hafen von La Rapita in Betracht. Einige waren schon da und so machten wir uns auch auf den Weg. Im Päckchen liegend ging die Nacht vorbei und der neue Tag brachte neben vielen Eindrücken auch die Bestätigung, wir werden in dieser Woche einen Sturm bekommen. Bei sieben Yachten mit verschiedenen Vorkenntnissen und verschiedenen Zielen ein unsicheres Unterfangen. So kam es, das die Truppe sich teilte, drei Yachten gingen zurück in Richtung Palma und vier Yachten gingen weiter nach Osten. Wir legen ab und wieder bei leichter Briese musste ich planen wo unser nächstes Ziel sein würde. Bei diesem Wind und einer Mannschaft, die sich noch nicht freigesegelt hatte, konnte dies nur ein Hafen sein der ca. 20sm entfernt war. TOP2> den Hafen gab es nicht Durch unsere 15m Länge hatten wir auch einen Tiefgang von 1,85m und benötigten somit einen Hafen von mind. 2m Wassertiefe und den gab es nicht. Wir hätten wie die anderen Yachten bis Porto Colom durchsegeln müssen was 10 Stunden gleichzusetzen ist.
Entscheidung wir segeln bis vor Pta. Salinas und dann wieder zurück. Am Dienstag ging es um 1000 Uhr wieder los Ziel Insel Cabrera. Wir kreuzten dazu die Freu de Cabrera und waren gegen 1230 Uhr vor der Insel und hätten schon in die Bucht segeln können. Aber nicht mit uns. Entscheidung der Mannschaft, wir wollen mehr und so kam gingen wir auf Sightseeingtour um die Insel. Kurs ostwärts und rechts herum. In den Unterlagen stand, Naturschutzgebiet und Übungsgeländer der U-Boote vielleicht bestand die Möglichkeit ein Sehrohr zu umfahren. Doch dieser Wunsch blieb ungehört und verhall in den Brandungsgeräuschen der Insel. Der Wind war inzwischen auf 25kn angestiegen und zwischen den kleinen Inseln bauten sich ab und zu eine Kreuzsee auf die eine Augenweide war.
Die Mannschaft hatte viel Spaß an dieser Fahrt durch die rauschenden Wellen. Es war mir schon eine ganze Zeit lang aufgefallen, das die Höhe zunahm und wir trotz Reff immer noch mit 8-9 kn durch die kribblige See gingen. Die drei Meter Welle kam schon regelmäßig mal vorbei, blieb aber zum Glück nicht. An der Südostspitze angekommen gingen wir auf Westkurs um den Leuchtturm von Pta Imperial zu runden. Nach der Rundung ging es nach Norden in Richtung Cabo Liebeig wo die Einfahrt zur Bucht lag. Wind mit einer konst. Geschwindigkeit von 25-30kn lies ein trockenes Segeln nicht mehr zu. Mit Reff und Kränkung ging es hinaus aus Meer um die Höhe zu bekommen. Die Entschädigung kam in Form eines Landausfluges am nächsten Tag. Mit der Gummiente alle rüber an Land wandern und Ausschau halten nach dem weltweit bekanntem und gefürchtetem Cabrerahuhn. Besuch des Kastells und der klägliche Versuch den Leuchtturm an der Südspitze zu besichtigen waren die ersten Ziele. Den Geologen ein wenig über die Schulter gescheut und eine Rattenart in freier Natur beobachtet. Dazu eine natur die urwüchsig geblieben ist und Ausgrabungsstellen aufweist die bestimmt noch nicht alle Geheimnisse preisgegeben haben. Durch die Sonne wachten die Gemüter auf und beim Abendessen war es so, als ob es nie Sturm gegeben hatte. Als kleine Entschädigung ging es am nächsten Tag um 0600 Uhr los um den Sonnenaufgang auf See zu erleben. Als es soweit war hatte ich nur kleine Japaner um mich. Die Überfahrt in die Bucht nach Palma verlief super. Zeitweilig liefen wir wie auf Schienen mit 9,5kn dahin und Bedingungen waren so etwas von perfekt, das wir zügig in Sicht von Palma kamen.
Wo sollte es jetzt hin gehen Es war Donnerstag und wir hätten noch einen Hafen anlaufen können um dann von dort zurück nach Can Pastilla zu gehen Doch die Abstände zwischen Palma Can Pastilla El Arenal sind so kurz, da spielt es keine Rolle wohin man geht. So stand fest gleich in unseren Heimathafen zu gehen. Tanken festmachen und Vorbereitungen für Freitag. Nach diesen schönen Tagen sollte unser Törn am Freitag mit einer Inselrundfahrt enden. Dazu wurden zwei Autos gemietet und los ging es am Freitag nach Porto Christo-Alcudia-Pollewnsa-Inca. Besuch der Drachenhöhle, Besuch Cap Formentor sowie des Klosters Lluck waren für uns alle ein Ausklang einer Woche, der nicht besser hätte sein können. Zurück gegen 2000Uhr ging es zum Ballermann um einen zu ballern man. Die Nacht war kurz denn die letzten gingen um 0500Uhr in die Koje und um 0630Uhr wieder raus, damit in Ruhe gefrühstückt werden kann.
Ein wenig müder aber doch zufrieden ging es um 1800Uhr zum Check in um pünktlich 2005Uhr abzuheben. Bis die Tage |